Geschäftsbericht BANK-now 2017
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Erläuterung über die Geschäftstätigkeit, Angabe des Personalbestands.

Geschäftszweck.

Die BANK-now AG mit Hauptsitz in Horgen ist mit 24 Filialen in der Kredit- und Fahrzeugfinanzierung tätig. Der Geschäftszweck umfasst die Gewährung von Konsumkrediten an Private sowie das Konsumgüter-Leasinggeschäft für Private und kleinere Unternehmungen. Es werden keine Vermögensverwaltungs- und Treuhandgeschäfte getätigt.

Personalbestand.

Ihre Dienstleistungen erbringt die Bank mit insgesamt 285 Beschäftigten per Ende 2017, berechnet auf Basis von Vollzeitstellen (292 per 31.12.2016).

Für die Vergütungen an sämtliche Mitarbeitenden der BANK-now AG werden das Vergütungsreglement und die daraus folgenden Richtlinien der Credit Suisse Group AG vollumfänglich angewendet. Für weitere Details wird auf den ausführlichen Geschäftsbericht 2017 der Credit Suisse Group AG (Kapitel IV – Corporate Governance und Vergütung) verwiesen.

Bilanzgeschäft.

Die wichtigste Ertragsquelle der Bank ist das Zinsdifferenzgeschäft in Form von Konsumkrediten, Leasing und Händler-Einkaufsfinanzierungen. Die Kreditgewährung erfolgt an Schweizer und ausländische Kunden mit Wohnsitz in der Schweiz sowie – in untergeordnetem Masse – an Grenzgänger. Leasing wird sowohl an private als auch an gewerbliche Kunden vergeben. Dabei ist der Anteil an gewerblichen Kunden von geringerem Umfang. Beim Leasinggeschäft dient das finanzierte Objekt als Sicherheit.

Die Bank vermittelt zusammen mit den Kernkreditgeschäften eine Ratenschutzversicherung von Drittanbietern für die Risiken Erwerbsunfähigkeit sowie unverschuldete Arbeitslosigkeit und zusätzlich das Produkt Einkommensabsicherung.

Die Refinanzierung erfolgt ausschliesslich über Konzerngesellschaften der Credit Suisse Group AG.

Markt-, Zins- und Kreditpolitik sind die Basis für das Risikomanagement. Sie werden mindestens jährlich von der Bankleitung auf ihre Angemessenheit überprüft. Für einzelne Risiken bestehen klare Limiten, deren Einhaltung laufend überwacht wird und die bei Bedarf angepasst werden.

Die Bankleitung wird mittels eines stufengerechten Informationssystems über die Vermögens-, Finanz-, Liquiditäts- und Ertragslage sowie die damit verbundenen Risiken unterrichtet.

Aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit im Konsumkredit- und Leasinggeschäft unterliegt die BANK-now AG hauptsächlich Ausfall- und operationellen Risiken. Diese werden im Risk Management der BANK-now AG, einem eigenen Bereich, dem ein Geschäftsleitungsmitglied vorsteht, durch entsprechende Massnahmen überwacht. Den Veränderungen wird laufend Rechnung getragen. Im Kapitel «Risikomanagement» legen wir die wichtigsten Aspekte im Management der einzelnen Risikokategorien dar.

Risikomanagement.

Ausfallrisiken.

Ausfallrisiken können der BANK-now AG sowohl durch direkte Engagements von Kunden als auch durch indirekte Engagements von Vertriebspartnern im Fahrzeug-Leasinggeschäft entstehen. Klumpenrisiken können durch die Positionierung im Massengeschäft aufgrund der grossen Anzahl von Kreditnehmern mit tiefen Kreditbeträgen und Limiten im Wesentlichen ausgeschlossen werden.

Vorgaben zur Minimierung der Ausfallrisiken sind in der Risikopolitik der BANK-now AG definiert. Diese Vorgaben werden in periodischen Abständen durch den verantwortlichen Kreditausschuss der Geschäftsleitung der BANK-now AG überprüft und bei Bedarf angepasst.

Bei Einreichung eines Kreditantrags wird das Ausfallrisiko des Kreditnehmers während der automatisierten Antragsprüfung beurteilt. Dabei prognostiziert ein Scoringsystem das zukünftige Ausfallrisiko des Kreditnehmers. Definierte Konstellationen sowie Spezialfälle werden zusätzlich durch ein Kreditspezialistenteam beurteilt und abschliessend entschieden. Die automatisierte Antragsprüfung stellt zusätzlich die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen sicher, dabei insbesondere jene des Konsumkreditgesetzes (KKG) und der dazugehörigen Verordnung.

Die laufenden Engagements werden durch das Risk Management mittels automatisierter wie auch manueller Prozesse überwacht. Die Überwachung erstreckt sich auf Zahlungsrückstände und andere Indikatoren für erhöhte Risiken. Darüber hinaus wird das Portfolio zu regelmässigen Zeitpunkten hinsichtlich definierter Risikokennzahlen durch das Risk Controlling überprüft. Dabei werden insbesondere die Qualität des Neugeschäfts, die Leistung der Recoveryprozesse und die Performance der Scorekarten überwacht. Die Ergebnisse der Überprüfung werden der Geschäftsleitung und dem Kreditausschuss quartalsweise präsentiert.

Zur Verhinderung von betrugsbedingten Ausfallrisiken erfolgt eine systematische Betrugsüberwachung. Diese ermöglicht eine Echtzeitprüfung der erfassten Anträge auf mögliche Unplausibilitäten und trägt damit zur Verhinderung von Betrugsfällen bei.

Operationelle und IT-Risiken.

Die allgemeinen Betriebsrisiken werden durch Reglemente und Weisungen beschränkt. Ausserdem ist eine intranetgestützte Applikation zur periodischen Durchführung von Führungskontrollen installiert. Sie bildet das Rückgrat des internen Kontrollsystems (IKS) der BANK-now AG. Die Überwachung der korrekten und zeitgerechten Protokollierung dieser Kontrollen durch alle Geschäftsbereiche obliegt dem Risk Management. Die effiziente und kostengünstige Abwicklung des Massengeschäfts erfordert einen standardisierten Prozess, der durch einen starken Einsatz von Informationstechnologie geprägt ist. Die Abhängigkeit der Bank von der Verfügbarkeit und der Sicherheit der eingesetzten Informationstechnologie ist bedeutend. Die Bank minimiert diese Risiken durch verschiedene Massnahmen. Die eingesetzten IT-Kernsysteme werden in einem Rechenzentrum der Interxion (Schweiz) AG betrieben. Die Überwachung und die Kontrolle der Outsourcing-Partner sind in das Kontrollkonzept der Bank eingebunden. Die BANK-now AG kann sich dabei auf redundante Infrastruktur und Datenhaltung verlassen.

Die Informatikproduktion ist von der Programmentwicklung getrennt. Die Projekte zur Weiterentwicklung der IT-Systeme werden in Zusammenarbeit mit externen Softwarelieferanten vorangetrieben und unterliegen einem klaren und strukturierten Projektvorgehen. Die entwickelten Programm- und Softwareelemente durchlaufen ausserdem zahlreiche Teststufen bis zu ihrer Migration in die produktive Umgebung. Die Notfallplanung stützt sich auf das bewährte Vorgehen hinsichtlich Business Continuity Planning der Konzernmutter.

Rechtliche Risiken.

Die Bank hat für die Begrenzung der rechtlichen Risiken alle notwendigen Massnahmen veranlasst. Die Ausgestaltung der Verträge sowie die notwendigen Abklärungen werden in Zusammenarbeit mit konzerninternen und externen Spezialisten vorgenommen.

Compliance-Risiken.

Die Fachstelle Compliance der BANK-now AG stellt sicher, dass die Prozesse der Bank im Einklang mit den regulatorischen Vorgaben und den Sorgfaltspflichten stehen. Sie sorgt dafür, dass die internen Weisungen und Richtlinien den regulatorischen Vorgaben entsprechen. Ein Service Level Agreement regelt zudem den Rückgriff auf Experten des Konzerns. Zudem finden periodische Konsultationen mit den Experten der Credit Suisse statt. Abgeleitete Massnahmen werden implementiert.

Durch das Interne Kontrollsystem (IKS) der BANK-now AG werden Schäden, die durch Risiken aus Geschäftsprozessen entstehen können, minimiert sowie die Einhaltung von Weisungen und Richtlinien gewährleistet. Das IKS wurde zuletzt 2017 überarbeitet. Dabei wurden die Risiken aus den Geschäftsprozessen neu beurteilt und die Kontrolllandschaft angepasst. Die Verantwortlichen für die Weisungen und Richtlinien wurden analysiert und neu strukturiert. Das IKS der BANK-now AG wird jährlich durch das Audit Committee überprüft.

Reputationsrisiko.

Das Reputationsrisiko ist das Risiko, dass eine negative Wahrnehmung durch unsere Anspruchsgruppen, einschliesslich Kunden, Gegenparteien, Mitarbeitende, Aktionäre, Regulatoren und die breite Öffentlichkeit, sich nachteilig auf die Kundengewinnung auswirkt, unsere Geschäftsbeziehungen zu Kunden und Gegenparteien schädigt, die Moral der Mitarbeitenden beeinträchtigt und unseren Zugang zu Finanzierungsquellen einschränkt.

In der BANK-now ist das Management der Reputationsrisiken in die Gesamtbankrisikosteuerung eingebunden. Kennzahlen für die Risikokontrolle sowie ein festgelegter Risikoappetit sind definiert und werden periodisch rapportiert. Im Ausschuss für operationelle Risiken (OPRA) werden diese Werte besprochen und bei Bedarf Massnahmen ergriffen. Unsere Strategie ist jedoch darauf ausgerichtet, Reputationsrisiken bestmöglich zu vermeiden. Dazu bestehen spezifische Prozesse sowie verschiedene Frühwarnsysteme, welche helfen einzelne Reputationsrisiken zu erkennen und zu beurteilen sowie notwendige Massnahmen rechtzeitig zu ergreifen.

Zinsänderungsrisiken.

Die Zinsänderungsrisiken werden zentral durch den quartalsweise tagenden Asset & Liability Management-Ausschuss (ALMA) der BANK-now AG gesteuert und überwacht.

Gemäss ALMA-Beschluss soll das Zinsrisiko dabei möglichst klein gehalten werden. Tiefe Limiten dienen zur Durchsetzung dieser Vorgabe. Sie beziehen sich auf Barwertveränderungen des Eigenkapitals bei Parallelverschiebung der Zinskurve, aber auch auf historisch beobachtbare Zinsveränderungen wie etwa beim Value at Risk (VaR). Alle Kennzahlen werden monatlich berechnet und überwacht. Die Umsetzung erfolgt über eine möglichst fristenkongruente Refinanzierung. Sie stützt sich auf ein Prepayment-Modell, dem die effektiven Laufzeiten der Kreditgeschäfte zugrunde liegen.

Liquiditätsrisiken.

Die Zahlungsbereitschaft der BANK-now AG wird täglich überwacht und gewährleistet. Das ALMA-Gremium wird quartalsweise über den Stand in Kenntnis gesetzt.

Marktrisiken.

Die BANK-now AG hält keine Finanzanlagen in Wertschriften und Fremdwährungen, die Marktrisiken beinhalten, und sie betreibt kein aktives Handelsgeschäft.

Auslagerung von Geschäftsbereichen (Outsourcing).

Einzelne Geschäftsbereiche werden durch externe Dienstleistungsanbieter erbracht (z.B. Unterhalt Netzwerk, Unterhalt Rechencenter, Betrieb der IT, Telefonie, Print, Workspace). Alle Verträge mit den externen Dienstleistern für Auslagerungen ausserhalb des Konzerns entsprechen den rechtlichen Anforderungen der FINMA in Bezug auf Geschäfts- und Bankgeheimnis, Datenschutz, Sicherheit und Kundeninformationen. Einzelne Services, wie zum Beispiel Personaladministration, werden weiterhin durch die Credit Suisse (Schweiz) AG erbracht. Die für konzerninterne Auslagerungen relevanten Grundsätze sind in Outsourcing-Vereinbarungen (Service Level Agreements) vertraglich geregelt. Die Verrechnung für die erbrachten Dienstleistungen wird unter dem Sachaufwand ausgewiesen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze.

Aufsichtsrechtliche Eigenmittelunterlegung der Risiken.

Seit 2013 basiert die Eigenmittelunterlegung auf den aufsichtsrechtlichen Vorschriften, die mit «Basel III» bezeichnet werden. Die Berechnung der notwendigen Mindesteigenmittel für Kreditrisiken erfolgt dabei für den überwiegenden Teil der Kredite mittels eines ratingbasierten Modellverfahrens (IRB), aufgeteilt in die Retailpools Consumer Loans und Leases. Dieser Ansatz wurde 2008 von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) für die BANK-now AG bewilligt.

Ferner kommt für einen sehr kleinen Rest des Kreditportfolios der Standardansatz (SABIZ) zur Anwendung. Da die BANK-now AG keine Fremdwährungs- und Handelsgeschäfte betreibt, stellt neben dem bereits genannten Kreditrisiko nur noch das operationelle Risiko eine wesentliche Position dar, die mit Eigenmitteln unterlegt werden muss. Die Berechnung hierfür folgt dem Basisindikatoransatz (Art. 92, ERV).

Allgemeine Grundsätze.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze richten sich nach den obligationenrechtlichen, bankengesetzlichen und statutarischen Bestimmungen, nach den Richtlinien zu den Rechnungslegungsvorschriften der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA-Rundschreiben 2015/1 «Rechnungslegung Banken», RVB) sowie nach den konzernintern erlassenen Richtlinien. Die BANK-now AG erstellt dabei einen statutarischen Abschluss mit zuverlässiger Darstellung.

Erfassung und Bilanzierung.

Sämtliche Geschäftsvorfälle werden am Abschlusstag in den Büchern erfasst und ab diesem Zeitpunkt für die Erfolgsermittlung bewertet. Die abgeschlossenen Geschäfte werden bis zum Erfüllungstag als Ausserbilanzgeschäfte ausgewiesen. Ab Erfüllungstag werden die Geschäfte in der Bilanz ausgewiesen.

Flüssige Mittel, Forderungen gegenüber Kunden und Banken, Passivgelder.

Flüssige Mittel, Forderungen gegenüber Banken und Passivgelder werden zum Nominalwert bilanziert. Aufgelaufene Zinsen werden entsprechend abgegrenzt.

Forderungen gegenüber Kunden werden zum Nominalwert, vermindert um die Wertberichtigungen, bilanziert. Die Leasingfinanzierungen werden zum amortisierten Objektwert zuzüglich der fälligen, nicht bezahlten Raten, Verzugszinsen und Spesen bilanziert. Der Anteil der Forderungen gegenüber Kunden im Ausland ist von untergeordneter Bedeutung.

Die BANK-now AG hat keine Aktiven zur Sicherung eigener Verpflichtungen verpfändet oder abgetreten. Es bestehen keine Aktiven unter Eigentumsvorbehalt.

Verpflichtungen gegenüber Kunden werden zum Nominalwert bilanziert. Die BANK-now AG ist keine Verpflichtungskredite eingegangen.

Forderungen und Verpflichtungen gegenüber nahestehenden Personen.

Forderungen und Verpflichtungen gegenüber Konzerngesellschaften und qualifiziert Beteiligten werden zum Nominalwert verbucht. Die Konditionen sind mit denjenigen gegenüber unabhängigen Dritten vergleichbar.

Als qualifiziert Beteiligte gelten natürliche und juristische Personen, die direkt oder indirekt mit mindestens 10% des Kapitals oder der Stimmen an der Bank beteiligt sind oder deren Geschäftstätigkeit auf andere Weise massgebend beeinflussen können.

Finanzanlagen.

Die BANK-now AG hält per 31.12.2017 keine Handelsbestände in Wertschriften und keine eigenen Kassenobligationen in den Finanzanlagen. Ebenso bestehen per 31.12.2017 keine offenen derivativen Finanzinstrumente.

Aus dem Kreditgeschäft übernommene und zur Veräusserung bestimmte Objekte (Fahrzeuge) werden unter Finanzanlagen ausgewiesen und zum Niederstwert bilanziert. Die Verkaufserlöse werden als Erfolg aus Finanzanlagen betrachtet und entsprechend verbucht.

Sachanlagen.

Erworbene Software wird bilanziert, wenn sie der Bank einen über mehrere Jahre messbaren Nutzen bringt. Bilanzierung und Bewertung folgen dem Anschaffungskostenprinzip. Software wird über eine geschätzte Nutzungsdauer von fünf Jahren linear über die Erfolgsrechnung abgeschrieben. Selbst entwickelte Software wird nicht bilanziert.

Übrige Sachanlagen wie Computer-Hardware, Rechencenterinstallationen und Einrichtungen in Mietobjekten werden über eine geschätzte Nutzungsdauer, üblicherweise fünf Jahre, linear abgeschrieben. Anschaffungen von geringfügigem Wert werden direkt der Erfolgsrechnung belastet.

Aktivierte Gründungs-, Kapitalerhöhungs- und Organisationskosten.

Es wurden keine solchen Kosten aktiviert.

Aktive und passive Rechnungsabgrenzungen.

Abgrenzungen von Aufwand und Ertrag erfolgen periodengerecht auf den Bilanzstichtag. An Dritte vergütete Kreditvermittlungskommissionen und direkte Prüfungskosten (Loan Origination Costs, LOC) werden aktiviert und bei Produkten mit fester Laufzeit über die jeweilige Vertragslaufzeit linear zulasten des Kommissions- respektive Personalaufwands abgeschrieben.

Vorsorgeverpflichtungen.

Die Mitarbeitenden der BANK-now AG sind für die berufliche Vorsorge bei der Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) versichert. Dieser Vorsorgeeinrichtung sind die schweizerischen Gruppengesellschaften der Credit Suisse Group AG und verschiedene wirtschaftlich und finanziell eng mit der Credit Suisse Group AG verbundene Unternehmen angeschlossen. Die Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) als autonome Vorsorgeeinrichtung besteht in der Rechtsform einer Stiftung. Der Leistungsplan ist ein Beitragsprimat («Swiss DC»).

Die Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) führt für die einzelnen Abschlüsse keine separate Rechnung, sondern erstellt ihre Jahresrechnung nach den Vorgaben von Swiss GAAP FER 26 für den gesamten Bestand der Versicherten.

Bei der Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) handelt es sich um einen Multi-Employer-Plan mit vollumfänglicher Solidarität. Der wirtschaftliche Anteil jedes angeschlossenen Unternehmens am Total der Über- respektive Unterdeckung der Pensionskasse wird proportional zu den Vorsorgeverpflichtungen festgelegt.

Laufende Steuern.

Gewinn- und Kapitalsteuern werden in Übereinstimmung mit den lokalen steuerlichen Gewinn- und Kapitalermittlungsvorschriften berechnet und als Aufwand der Rechnungsperiode erfasst, in der die entsprechenden Gewinne anfallen. Aus dem laufenden Gewinn geschuldete direkte Steuern werden als passive Rechnungsabgrenzungen verbucht.

Die Gesellschaft gehört der MWST-Gruppe der Credit Suisse Group AG an und haftet solidarisch für deren MWST-Verbindlichkeiten gegenüber der Steuerbehörde.

Wertberichtigungen und Rückstellungen.

Wertberichtigungen werden auf Basis eines Modells, das zusammen mit der Fachstelle der Konzernmutter erarbeitet wurde, anhand festgelegter historischer Erfahrungswerte berechnet. Im Berichtsjahr wurden die Berechnungsparameter überarbeitet und ergänzt. Dadurch konnte das Modell weiter verbessert werden.

Es werden mittels statistischer Verfahren pro Einzelengagement eine Ausfallwahrscheinlichkeit auf Einjahresbasis und die erwartete Verlustquote ermittelt. Die auf dieser Basis eruierten und erwarteten Verluste, angepasst um einen Zeitfaktor (Erkennungsperiode) und einen Konservativitätsfaktor, werden als Wertberichtigungen und Rückstellungen für Ausfallrisiken erfasst.

Die Wertberichtigungen und Rückstellungen für Ausfallrisiken beinhalten zwei Komponenten: spezifisch identifizierte Kreditverluste und latent im Kreditportfolio vorhandene Ausfallrisiken, die sich auf Forderungen beziehen, bei denen nicht bereits Einzelwertberichtigungsbedarf identifiziert wurde. Forderungen gegenüber Kunden werden spätestens dann als Ausfälle eingestuft, wenn die vertraglich vereinbarten Zahlungen (Raten) für Kapital und/oder Zinsen mehr als 90 Tage ausstehend sind. Zinsen, die mehr als 90 Tage ausstehend sind, gelten als überfällig.

Überfällige Zinsen und Zinsen, deren Eingang gefährdet ist, werden nicht vereinnahmt. Die pauschalierten Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen für Kreditrisiken und gefährdete Zinsen werden direkt von den Aktiven abgezogen. Frei werdende Rückstellungen werden zugunsten der Erfolgsrechnung verbucht.

Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze.

Im Jahr 2017 waren keine Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zu verzeichnen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.

Es haben keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag stattgefunden, die einen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der BANK-now AG und auf die Jahresrechnung per 31.12.2017 hatten.

Informationen zur Bilanz.

Darstellung der Deckungen von Forderungen und Ausserbilanzgeschäften sowie der gefährdeten Forderungen (in CHF).

Deckungsart
Ausleihungen (vor Verrechnung mit den Wertberichtigungen)
Forderungen gegenüber Kunden
i
Das ist ein Tooltip
Highlight
Total Ausleihungen 31.12.2017
31.12.2016
Wertberichtigungen
Forderungen gegenüber Kunden
i
sdkfjlksdf Weiter
Total Wertberichtigungen 31.12.2017
31.12.2016
Ausleihungen (nach Verrechnung mit den Wertberichtigungen)
Forderungen gegenüber Kunden
Total Ausleihungen 31.12.2017
31.12.2016
Ausserbilanzgeschäfte
Eventualverpflichtungen
Unwiderrufliche Zusagen
Einzahlungs- und Nachschussverpflichtungen
Verpflichtungskredite
Total Ausserbilanz 31.12.2017
31.12.2016
Hypotheka-
rische Deckung
Andere
Deckung
Ohne Deckung
Total
 
 
 
 
942’118’202
2’237’172’010
3’179’290’212
942’118’202
2’237’172’010
3’179’290’212
960’474’753
2’069’855’206
3’030’329’960
 
 
 
 
2’832’260
68’835’570
71’667’830
2’832’260
68’835’570
71’667’830
3’446’724
74’432’971
77’879’695
 
 
 
 
939’285’942
2’168’336’440
3’107’622’382
939’285’942
2’168’336’440
3’107’622’382
957’028’030
1’995’422’235
2’952’450’264
 
 
 
 
218’193’248
218’193’248
218’193’248
218’193’248
184’887’697
184’887’697

Gefährdete Forderungen (in CHF).

Berichtsjahr 31.12.2017
31.12.2016
Bruttoschuld-
betrag
Geschätzter Verwertungs-
erlös der
Sicherheiten
Nettoschuld-
betrag
Pauschalierte
Einzelwert-
berichtigung
117’192’279
3’564’737
113’627’542
59’311’672
122’494’813
4’397’297
118’097’516
63’900’269

Aufgliederung der Finanzanlagen (in CHF).

Waren (Objekte aus dem Leasinggeschäft)
Total Finanzanlagen
Buchwert
31.12.2017
 
31.12.2016
Fair Value
31.12.2017
 
31.12.2016
680’905
773’836
680’905
773’836
680’905
773’836
680’905
773’836

Darstellung der Sachanlagen (in CHF).

 
 
Software
Software in Entwicklung
Übrige Sachanlagen
Total Sachanlagen
Anschaffungs­wert
Bisher aufgelaufene Ab­schrei­bung­en
Buchwert
Investitionen
Um­glie­-
derung­en
Ab­schrei-
­bung­en
Buchwert
 
 
31.12.2016
 
 
 
31.12.2017
 
 
 
 
 
 
 
18’774’364
–5’284’870
13’489’494
642’514
9’794’566
–5’135’259
18’791’315
5’258’234
5’258’234
5’074’406
–9’794’566
538’074
4’058’068
–1’404’980
2’653’088
83’834
–815’623
1’921’299
28’090’666
–6’689’850
21’400’816
5’800’754
–5’950’882
21’250’688

Verpflichtungen aus Operating Leasing (in CHF).

Zahlungen fällig innerhalb:
Operating Leasing – nicht kündbar
Operating Leasing – kündbar oder fällig innerhalb eines Jahres
Total Verpflichtungen aus Operating Leasing
weniger als
1 Jahr
1 bis 3 Jahren
3 bis 5 Jahren
mehr als
5 Jahren
Total 2017
Total 2016
1’081
1’081
130’104
1’081
1’081
130’104

Aufgliederung der Sonstigen Aktiven und Sonstigen Passiven (in CHF).

 
Indirekte Steuern
Nicht eingelöste Coupons und Kassenobligationen
Übrige Aktiven und Passiven
Total
Sonstige
Aktiven
31.12.2017
Sonstige
Passiven
31.12.2017
Sonstige
Aktiven
31.12.2016
Sonstige
Passiven
31.12.2016
448’363
113’446
5’000
5’000
10’588’248
2’807’090
9’320’498
3’011’053
10’588’248
3’260’453
9’320’498
3’129’499

Angaben der zur Sicherung eigener Verpflichtungen verpfändeten oder abgetretenen Aktiven und der Aktiven unter Eigentumsvorbehalt.

Es sind keine Aktiven verpfändet oder unter Eigentumsvorbehalt abgetreten.

Angaben zur wirtschaftlichen Lage der eigenen Vorsorgeeinrichtungen (in CHF).

Die BANK-now AG hat per 31.12.2017 keine Verpflichtungen gegenüber der Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) ausstehend. Die folgende Tabelle zeigt den Anteil der BANK-now AG an der Überdeckung der Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) (Multi-Employer-Plan), die auf die Periode abgegrenzten Beiträge sowie den Vorsorgeaufwand im Personalaufwand per 31.12.2017.

Wirtschaftlicher Nutzen / wirtschaftliche Verpflichtung und Vorsorgeaufwand (in CHF 1’000.–)
 
Vorsorgeeinrichtung mit Überdeckung
Über-/Unter­deckung Anteil BANK-now AG
Wirtschaftlicher Anteil
BANK-now AG1
Veränderung zum Vorjahr
Auf die Periode abgegrenzte
Beiträge
Vorsorgeaufwand im Personalaufwand
31.12.2017
31.12.2017
31.12.2016
 
31.12.2017
31.12.2017
31.12.2016
30’940
370
5’403
5’949

1 Im Reglement der Pensionskasse ist nicht vorgesehen, dass eine allfällige Überdeckung zur Senkung der Arbeitgeberbeiträge eingesetzt oder für einen anderen wirtschaftlichen Nutzen des Arbeitgebers verwendet werden kann. Im Einklang mit den Rechnungslegungsvorschriften der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (RVB-FINMA) ergeben sich für die BANK-now AG im Abschluss nach Swiss GAAP FER 16 per 31. Dezember 2017, trotz einer Überdeckung bei der Pensionskasse von CHF 2’275 Mio. (Anteil BANK-now AG beträgt 1.36%), aus dem Verhältnis zu ihrer Vorsorgeeinrichtung per 31. Dezember 2017, wie auch für das Vorjahr, weder ein bilanzierbarer wirtschaftlicher Nutzen noch Verpflichtungen. Die BANK-now AG verfügt bei der Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) über eine Arbeitgeberbeitragsreserve in Höhe von CHF 0.2 Mio. Beiträge in die Arbeitgeberbeitragsreserve werden im statutarischen Abschluss nicht aktiviert.

Darstellung der ausstehenden Obligationenanleihen und Pflichtwandelanleihen.

Es sind keine ausstehenden Obligationenanleihen vorhanden.

Darstellung der Fälligkeitsstruktur der Finanzinstrumente (in CHF).

 
Umlaufvermögen
Flüssige Mittel
Forderungen gegenüber Banken
Forderungen gegenüber Kunden
Finanzanlagen
Total Umlaufvermögen 31.12.2017
31.12.2016
Fremdkapital
Verpflichtungen gegenüber Banken
Verpflichtungen gegenüber Gruppengesellschaften
Übrige Kundenverpflichtungen
Total Fremdkapital 31.12.2017
31.12.2016
Auf Sicht
Kündbar
Fällig innert
3 Monaten
Fällig nach
3 Monaten bis
zu 12 Monaten
Fällig nach
12 Monaten bis
zu 5 Jahren
Fällig nach
5 Jahren
Total
 
 
 
 
 
 
 
9’982’328
9’982’328
54’105’444
57’500’000
111’605’444
69’146’379
185’718’315
668’173’658
2’036’091’264
148’492’766
3’107’622’382
680’905
680’905
133’915’056
243’218’315
668’173’658
2’036’091’264
148’492’766
3’229’891’059
115’204’020
378’562’437
670’053’932
1’922’076’484
101’371’510
3’187’268’383
 
 
 
 
 
 
 
270’000’000
881’000’000
1’740’000’000
90’000’000
2’981’000’000
138’813
346’051
1’126’966
4’120’394
2’500
5’734’724
138’813
270’346’051
882’126’966
1’744’120’394
90’002’500
2’986’734’724
125’078
265’379’969
912’332’345
1’670’559’046
90’006’800
2’938’403’238

Darstellung der Wertberichtigungen und Rückstellungen sowie der Reserven für allgemeine Bankrisiken und ihrer Veränderungen im Laufe des Berichtsjahrs (in CHF).

 
Rückstellungen für andere Geschäftsrisiken
Übrige Rückstellungen
Total Rückstellungen
Wertberichtigungen für Ausfallrisiken aus gefährdeten Forderungen
Wertberichtigungen für latente Risiken
Total Wertberichtigungen für Ausfall- und Länderrisiken
Stand 31.12.2016
Zweckkonforme Verwendung
Überfällige
Zinsen, Wieder­eingänge
Neubildung
zulasten der Erfolgs­rechnung
Auflösungen
zugunsten der Erfolgs­rechnung
Stand 31.12.2017
240’393
240’393
788’258
–71’374
483’612
–716’884
483’612
1’028’651
–71’374
483’612
–716’884
724’005
63’900’268
–48’058’487
3’834’681
39’635’209
59’311’672
13’979’426
–23’485
–1’599’783
12’356’158
77’879’694
–48’058’487
3’811’196
39’635’209
–1’599’783
71’667’830

Darstellung des Gesellschaftskapitals (in CHF).

Aktienkapital
Nominalwert CHF 100.00
Total Gesellschaftskapital
Angabe der wesentlichen Beteiligten
Credit Suisse (Schweiz) AG, Zürich
Gesamt­nominalwert 31.12.2017
Stückzahl 31.12.2017
Gesamt­nominalwert 31.12.2016
Stückzahl 31.12.2016
30’000’000
300’000
30’000’000
300’000
30’000’000
300’000
30’000’000
300’000
Nominal
Anteil in %
Nominal
Anteil in %
30’000’000
100

Das gesamte Gesellschaftskapital ist im Berichtsjahr dividendenberechtigt. Es besteht weder genehmigtes noch bedingtes Gesellschaftskapital.

Angaben von Aktionären der Credit Suisse Group AG, die nicht im Aktienregister eingetragen sind

Zusätzlich zu den im Aktienregister der Credit Suisse Group AG (Holdinggesellschaft) eingetragenen Aktienbeständen hat die Holdinggesellschaft die folgenden Informationen, die sie direkt von ihren Aktionären erhalten hat, der SIX Swiss Exchange gemeldet. Damit wurde den Meldevorschriften des Schweizer Bundesgesetzes über die Finanzmarktinfrastrukturen und das Marktverhalten im Effekten- und Derivatehandel (FinfraG) entsprochen. Diese Aktionäre können ihre Aktien der Gruppe über einen Treuhänder halten.

Mit Offenlegungsmeldung, die die Gruppe am 9. November 2013 publizierte, wurde der Credit Suisse Group AG mitgeteilt, dass Harris Associates L.P. per 4. November 2013 81.5 Mio. Aktien beziehungsweise 5.17% der Stimmrechte der zum Zeitpunkt der gemeldeten Transaktion ausgegebenen Aktien der Gruppe hielt. Zur Beteiligung an den Namenaktien der Gruppe ging von Harris Associates L.P. seit 2013 keine weitere Offenlegungsmeldung ein. In dieser Position inbegriffen ist die durch den Harris Associates Investment Trust gehaltene meldepflichtige Position (4.97% der Stimmrechte), die von der SIX Swiss Exchange am 28. November 2017 veröffentlicht wurde.

Mit Offenlegungsmitteilung, die die Gruppe am 12. Mai 2017 publizierte, wurde der Credit Suisse Group AG mitgeteilt, dass Norges Bank per 8. Mai 2017 106.1 Mio. Aktien beziehungsweise 5.08% der Stimmrechte der zum Zeitpunkt der gemeldeten Transaktion ausgegebenen Aktien der Gruppe hielt.

2017 erhielt die Gruppe Offenlegungsmeldungen von The Olayan Group und The Capital Group Companies, Inc., dass ihre jeweiligen Beteiligungen in Namenaktien beziehungsweise Stimmrechten der Gruppe die Grenze von 5% unterschritten hatten. Die Beteiligungen in Namenaktien beziehungsweise Stimmrechten der Gruppe von BlackRock, Inc. und Quatar Holding LCC blieben sowohl per 31.12.2017 als auch per 31.12.2016 unter der Grenze von 5%.

Angaben der Forderungen und Verpflichtungen gegenüber nahestehenden Personen (in CHF).

 
 
Qualifiziert Beteiligte
Verbundene Gesellschaften
Organgeschäfte
Forderungen
Verpflichtungen
31.12.2017
31.12.2016
31.12.2017
31.12.2016
111’462’772
2’981’010’618
90’000’000
223’611’742
79’224
2’842’189’529
82’671

Mit nahestehenden Personen werden Transaktionen zu Konditionen durchgeführt, wie sie für Dritte zur Anwendung gelangen. Organkredite werden zu Mitarbeiterkonditionen gewährt.

Anzahl und Wert von Beteiligungsrechten für Leitungs- und Verwaltungsorgane sowie Mitarbeitende (in CHF).

 
 
Verwaltungsratsmitglieder
Geschäftsleitung
Mitarbeitende
Total
Anzahl Beteiligungsrechte
Wert Beteiligungsrechte in CHF
Anzahl Optionen
Wert Optionen in CHF
2017
2016
2017
2016
2017
2016
2017
2016
84’022
70’845
1’461’983
1’035’045
9’400
10’643
163’560
155’494
93’422
81’488
1’625’543
1’190’539

Aufwand für aufgeschobene aktienbasierte Vergütungen (in CHF).

 
Aktienansprüche (Share Awards)
Performance Share Awards
Contingent Capital Awards
Contingent Capital Share Awards
Other Cash Awards
Discontinued Plans
Total Aufwand für aufgeschobene aktienbasierte Vergütungen
2017
2016
405’319
209’020
437’952
160’284
102’275
–113’088
108’830
256’672
9’052
_
6’109
8’372
1’069’537
521’260

Angaben zu Vergütungsplänen.

Aufgeschobene Vergütung für 2018

Die BANK-now AG gewährte im Februar 2018 Aktienansprüche, Performance-Share-Ansprüche und Contingent Capital Awards (CCA) der Credit Suisse Group AG als aufgeschobene Vergütung. Die aufgeschobene Vergütung wurde Mitarbeitenden mit einer Gesamtvergütung von über CHF 250’000 zugeteilt.

Aktienansprüche

Die im Februar 2018 zugeteilten Aktienansprüche sind vergleichbar mit jenen, die im Februar 2017 zugeteilt wurden. Jeder zugeteilte Aktienanspruch berechtigt den Inhaber zum Erhalt einer Aktie der Credit Suisse Group AG und unterliegt einer Leistungserbringung. Die Periode, in der die Ansprüche erworben werden, beträgt drei Jahre, sodass die Ansprüche gleichmässig an jedem der drei folgenden Jahrestage ihrer Zuteilung erworben werden. Der Wert der Aktienansprüche ist ausschliesslich vom Wert der Aktie der Credit Suisse Group AG am Lieferdatum abhängig.

Am 15. Februar 2018 teilte BANK-now AG 18’600 Aktienansprüche mit einem Gesamtwert von CHF 325’000.– zu. Zur Errechnung der Anzahl der den Mitarbeitenden zugeteilten Aktienansprüche wurde die aufgeschobene Komponente der variablen Vergütung, die in Form von Aktienansprüchen zugeteilt wird, durch den Durchschnittskurs der Aktie der Gruppe während der zwölf Geschäftstage bis zum 28. Februar 2018 dividiert. Der Fair Value der einzelnen Aktienansprüche betrug CH 17.22. Dies entspricht dem Kurs der Aktie der Gruppe am Zuteilungsdatum. Die zwischen dem 1. Januar 2014 und dem 31. Dezember 2015 zugeteilten Aktienansprüche berechtigten nicht zum Erhalt von Dividendenäquivalenten. Die ab dem 1. Januar 2016 zugeteilten Aktienansprüche hingegen berechtigten bei Erwerb zum Erhalt von Dividendenäquivalenten. Am 15. Februar 2017 teilte die BANK-now AG 20’400 Aktienansprüche mit einem Gesamtwert von CHF 313’000.– zu.

Performance-Share-Ansprüche

Die Mitglieder der Geschäftsleitung, die Managing Directors und alle anderen materiellen Risikonehmer (Material Risk Takers) und Mitarbeitende in Kontrollstellen (Mitarbeitende, deren Tätigkeit potenziell materielle Auswirkungen auf das Risikoprofil der BANK-now AG zur Folge haben könnte) erhielten einen Teil ihrer aufgeschobenen variablen Vergütung in Form von Performance-Share-Ansprüchen. Performance-Share-Ansprüche sind ähnlich wie Aktienansprüche, ausser dass der Gesamtbestand der ausstehenden Performance-Share-Ansprüche, einschliesslich jener aus den Vorjahren, expliziten leistungsbezogenen Malusbestimmungen unterliegt. Jeder zugeteilte Performance-Share-Anspruch berechtigt den jeweiligen Inhaber zum Erhalt einer Aktie der Credit Suisse Group AG. Performance-Share-Ansprüche werden über drei Jahre erworben, sodass die Aktienansprüche gleichmässig an jedem der drei folgenden Jahrestage ihrer Zuteilung erworben werden. Für 2018 zugeteilte Performance-Share-Ansprüche unterliegen einer Kürzung im Fall eines Verlusts der Division, in der die Mitarbeitenden am 31. Dezember 2018 arbeiteten, oder im Fall einer negativen Eigenkapitalrendite der Credit Suisse Group AG, je nachdem, was eine grössere Anpassung zur Folge hat.

Am 15. Februar 2018 teilte die BANK-now AG 25’000 Performance-Share-Ansprüche mit einem Gesamtwert von CHF 383‘000 zu. Zur Errechnung der Anzahl der den Mitarbeitenden zugeteilten Performance-Share-Ansprüche wurde die aufgeschobene Komponente der variablen Vergütung, die in Form von Performance-Share-Ansprüchen zugeteilt wird, durch den Durchschnittskurs der Aktie der Credit Suisse Group AG während der zwölf Geschäftstage bis zum 28. Februar 2018 dividiert. Der Fair Value der einzelnen Performance-Share-Ansprüche betrug am Zuteilungsdatum CHF 15.42. Dies entspricht dem Kurs der Aktie der Credit Suisse Group AG am Zuteilungsdatum. Die zwischen dem 1. Januar 2014 und dem 31. Dezember 2015 zugeteilten Performance-Share-Ansprüche berechtigten nicht zum Erhalt von Dividendenäquivalenten. Die ab dem 1. Januar 2016 zugeteilten Performance-Share-Ansprüche hingegen berechtigen bei Erwerb zum Erhalt von Dividendenäquivalenten. Am 15. Februar 2017 teilte die BANK-now AG 25’000 Performance-Share-Ansprüche mit einem Gesamtwert von CHF 383‘000 zu.

Contingent Capital Awards

Die CCA wurden im Februar 2018, 2017 und 2016 als Teil der aufgeschobenen Vergütung für 2017, 2016 und 2015 zugeteilt. Sie sind mit vergleichbaren Rechten und Risiken verbunden wie bestimmte, von der Credit Suisse Group AG im Markt begebene bedingte Kapitalinstrumente. CCA beinhalten ein bedingtes Recht auf den Erhalt halbjährlicher Zinszahlungen in bar auf Basis des sechsmonatigen Schweizer-Franken-LIBOR (London Interbank Offered Rate) plus 2.24%, 3.17% und 5.41% p. a. beziehungsweise des sechsmonatigen US-Dollar-LIBOR plus 3.05%, 4.27% und 5.41% für auf Schweizer Franken beziehungsweise US-Dollar lautende Ansprüche aus den Jahren 2018, 2017 und 2016 bis zur Begleichung der Ansprüche. Der Satz wurde entsprechend den Marktbedingungen im Zeitpunkt der Zuteilung sowie den von der Credit Suisse Group AG herausgegebenen bedingten Kapitalinstrumenten mit hohem oder tiefem Auslösungssatz festgesetzt. Für im Februar 2018 zugeteilte CCA erhielten Mitarbeitende, die eine Vergütung in Schweizer Franken erhielten, CCA in Schweizer Franken. Alle übrigen Mitarbeitenden erhielten auf US-Dollar lautende CCA.

Der Erwerb der CCA ist für den dritten Jahrestag nach der Zuteilung vorgesehen. Die CCA werden ab der Zuteilung über drei Jahre in der Erfolgsrechnung als Aufwand erfasst. Da jedoch die CCA als verlustabsorbierendes Going-Concern-Kapital der Credit Suisse Group AG gelten, unterliegen der Zeitpunkt und die Form der Ausschüttung bei der Begleichung der Genehmigung durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA). Bei der Begleichung erhalten die Mitarbeitenden entweder ein bedingtes Kapitalinstrument oder eine Barauszahlung auf Basis des Fair Value der CCA. Der Fair Value wird von der Credit Suisse Group AG festgelegt. Im Fall einer Abrechnung in bar wird die CCA-Zuteilungswährung in die Lokalwährung des jeweiligen Mitarbeitenden umgerechnet. Die Credit Suisse Group AG beabsichtigt, CCA auch in den nächsten Jahren als Teil ihrer jährlichen aufgeschobenen variablen Vergütungsansprüche zuzuteilen.

CCA weisen verlustabsorbierende Merkmale auf. Das bedeutet, dass der Kapitalbetrag der CCA auf null abgeschrieben würde, falls vor der Begleichung eines der nachstehenden Auslösungsereignisse eintreten sollte:

Die ausgewiesene Quote des harten Kernkapitals (Common Equity T1, CET1) der Credit Suisse Group AG sinkt unter 7%, oder die FINMA erachtet es für notwendig, CCA oder andere vergleichbare bedingte Kapitalinstrumente zu annullieren oder die Credit Suisse Group AG mit staatlicher Hilfe zu rekapitalisieren, um einen Zahlungsausfall oder sonstigen Zahlungsverzug zu vermeiden.

Am 15. Februar 2018 teilte die BANK-now AG CCA mit einem Gesamtwert von CHF 179‘000 zu. Die Erfassung als Aufwand erfolgt in den drei Jahren ab Zuteilungsdatum. Die CCA wurden als aufgeschobene variable Vergütung für Managing Directors und Directors zugeteilt. Am 15. Februar 2017 teilte die BANK-now AG CCA im Wert von CHF 162’000 zu.

Contingent Capital Share Awards

Im März 2016 führte die Gruppe ein freiwilliges Umtauschangebot durch, das die Mitarbeitenden berechtigte, freiwillig alle oder einen Teil ihrer CCA zu einem Wandelpreis von CHF 14.57 in Contingent Capital Share Awards umzuwandeln. Jeder Contingent Capital Share Award hat zum Zuteilungsdatum einen Fair Value von CHF 14.45 und entspricht hinsichtlich Vertragslaufzeit, Periode, in der Ansprüche erworben werden, Leistungskriterien und sonstiger Bedingungen dem ursprünglichen CCA.

Informationen zu den Ausserbilanzgeschäften.

Eventualverpflichtungen.

Die BANK-now AG gehört der MWST-Gruppe der Credit Suisse Group AG an und haftet solidarisch für deren MWST-Verbindlichkeiten gegenüber der Steuerbehörde. Es bestehen keine weiteren Eventualverpflichtungen.

Verpflichtungskredite.

Es bestehen keine Verpflichtungskredite.

Verwaltete Vermögen.

Die Geschäftstätigkeit der BANK-now AG führt zu keinen offenlegungspflichtigen Angaben betreffend verwaltete Vermögen.

Informationen zur Erfolgsrechnung.

Angabe von wesentlichen Negativzinsen (in CHF).

Die belasteten Negativzinsen werden im Zinsertrag verbucht.

Total negativer Zinsertrag
2017
2016
1’119’115
2’653’677

Aufgliederung des Personalaufwands (in CHF).

 
Gehälter und Zulagen
davon Aufwände in Zusammenhang mit aktienbasierten Vergütungen und alternativen Formen der variablen Vergütung
Sozialleistungen
Übriger Personalaufwand
Total Personalaufwand
2017
2016
37’735’980
39’066’391
4’367’229
4’763’429
8’367’197
9’057’945
1’009’732
1’005’999
47’112’909
49’130’335

Aufgliederung des Sachaufwands (in CHF).

 
Raumaufwand
Informations- und Kommunikationstechnik
Fahrzeuge, Maschinen, Mobiliar, übrige Einrichtungen, Operational Leasing
Honorare der Prüfgesellschaft
davon für Rechnungs- und Aufsichtsprüfung
davon für andere Dienstleistungen
Restrukturierungskosten
Übriger Geschäftsaufwand
Total Sachaufwand
2017
2016
4’292’679
4’027’292
6’806’159
6’169’463
569’940
925’231
195’488
165’488
165’488
165’488
30’000
–233’272
1’260’000
21’544’943
21’819’401
33’175’937
34’366’875

Darstellung von laufenden Steuern, der latenten Steuern und Angabe des Steuersatzes (in CHF).

 
Laufender Ertragssteueraufwand
Latente Steuern
Gewichteter durchschnittlicher Steuersatz (%)
2017
2016
14’824’268
16’084’138
20 %
20 %